Hundeverbot auf Neustadter Friedhöfen bleibt bestehen – AfD setzt sich für Würde und Ruhe ein
Die Stadtratsfraktion der Grünen versuchte, das bestehende Hundeverbot auf Neustadter Friedhöfen aufzuheben, doch stieß dieser Vorstoß bei den meisten anderen Fraktionen auf deutliche Ablehnung. Auch die AfD-Fraktion sprach sich entschieden gegen diese Änderung aus und unterstrich die Bedeutung von Würde und Ruhe auf den Friedhöfen.
Svenja Korb begründete im Stadtrat für ihre Fraktion der Grünen, warum sie eine Anpassung der Friedhofssatzung anstrebte. Sie argumentierte, dass Hundebesitzer ihre Tiere bisher am Zaun festbinden oder im Auto lassen müssten, was bei Hitze oder Kälte problematisch sei. Zudem betonte sie, dass Hunde nach dem Verlust eines geliebten Menschen eine tröstende Rolle übernehmen könnten. Allerdings wurde vorausgesetzt, dass Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere selbstverständlich beseitigen würden.
Im Stadtrat stieß der Antrag jedoch auf breite Ablehnung. Nina Julier (AfD), Clemens Stahler (CDU) und Pascal Bender (SPD) warnten vor möglichen Problemen, wie zum Beispiel der Gefahr, dass Hunde ihr Revier an Grabsteinen markieren könnten. Karl Koscher (AfD) hob hervor, dass Friedhöfe Orte der Stille und Besinnung seien, die auch von einigen Tierarten als Rückzugsort genutzt würden. Er wies darauf hin, dass in Städten wie Berlin und Essen, wo Hunde auf Friedhöfen erlaubt sind, negative Erfahrungen gemacht wurden.
Clemens Stahler (CDU) ergänzte, dass selbst in seiner Fraktion hundebesitzende Mitglieder gegen den Vorschlag der Grünen waren, da dieser nicht mit der Würde des Ortes vereinbar sei. Pascal Bender (SPD), selbst Hundehalter, lehnte den Antrag ebenfalls entschieden ab. Er betonte, dass Hunde auf einem Friedhof nichts zu suchen hätten, und wies auf die möglichen Konflikte hin, wenn sich Hunde begegneten. Sein Fazit lautete: „Es passt hier einfach nicht.“
Auch Christoph Bachtler (FWG) schloss sich mit den Worten an, dass der Vorschlag der Grünen schlicht nicht praktikabel sei. Letztendlich stimmten nur die Grünen für eine Änderung der Friedhofssatzung. Steffen Christmann (FDP) enthielt sich, während die übrigen Ratsmitglieder, einschließlich der AfD, geschlossen dagegen stimmten.
Die AfD unterstrich damit erneut ihre konsequente Haltung, die Würde und Ruhe auf Friedhöfen zu bewahren, und setzte sich erfolgreich für die Interessen der Bürger ein, die einen würdevollen Rückzugsort erwarten.
21.01.2025